Von Eseln, Fachwerk & Barock und Kneipen & Hotels

Von Eseln,

 

Barock, Fachwerk, Kneipen & Hotels

 

Das "steinreiche" Siebengebirge und der nahegelegene Rhein als ideale Transportstraße (Flöße) waren die Grundlage der Königswinterer Steinindustrie.

 

Das Siebengebirge war jeher eine wichtige Quelle unterschiedlicher Rohstoffe und Baumaterialien vor allem für die großen Städte

flußabwärts bis in die Niederlande.

 

 

Schon die Römer deckten hier am Drachenfels den enormen Bedarf an Baumaterial für Städte wie Xanten, Köln, Bonn und andere. Im Mittelalter ist vor allem der Bau des Kölner Doms mit einem großen Anteil von Drachenfels-Trachyt hervorzuheben.

 

In Königswinter zeugen leider nur noch wenige Barockgebäude mit ihren prächtigen Latit-Fassaden von der Blüte des einst ortsansässigen Steinhauergewerbes.

Es sind die "in Stein gemeißelten" Visitenkarten des handwerklichen Könnens der Königswinterer Steinmetze.

Leider sind in den letzten Jahren zwei Barockgebäude, die im Eigentum der Stadt Königswinter standen, abgerissen worden, um im Rahmen eines Altstadtsanierungsverfahrens Platz für ein "modernes" Geschäftshaus zu schaffen.

Eine Erhaltung hätte, so kann man erfahren, sich nicht gerechnet...

 

Der Rhein als wichtige Handels- und Kriegsstraße brachte schon früh "Reisende" nach Königswinter.

Nicht als Touristen im heutigen Sinne, sondern als Berufsreisende begründeten diese hier eine entsprechende Beherbergungs- und Verpflegungsstruktur. Diese wurde permanent den Bedürfnissen dieser "Zielgruppen" angepaßt.

Mit dem Aufkommen des "modernen" Tourismus im 19. Jahrhundert und seinen spezifischen Anforderungen wurde eine neue Entwicklung angestoßen, die sich vor allem in den großen Hotelbauten an der Rheinallee ausdrückt. Diese Entwicklung hat das Stadtbild nachhaltig geprägt.

 

Die Führung zur Entwicklung des Tourismus in Königswinter orientiert sich an vielen Beispielen solcher Anpassungen.

Der Funktionswandel der Stadt, die ursprünglich vom Steinhauergewerbe, dem Wein, dem Rhein und dem Backofenbau lebte zu einem Touristenort wird dabei hautnah erlebbar.

 

Kommen Sie da doch einfach mal mit !           jakob@siegerstreifzuege.de

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